Warum es die Basis der meisten unserer Körperöle bildet
Süßmandelöl besitzt das ideale Aufnahmeprofil für ein Trägeröl in Körperölen: schneller als Olivenöl (geringerer Anteil gesättigter Fettsäuren), aber langsamer als Arganöl oder Jojobaöl (so bleibt bei einer Massage genug Zeit, das Öl gleichmäßig zu verteilen, ohne dass es binnen Sekunden einzieht). Sein Gehalt an Tocopherol und Squalen stabilisiert die darin gelösten ätherischen Öle. Kaltgepresst ist es nahezu geruchsneutral und lässt aromatischen Ölen (Moschus, Lavendel, Rose, Weihrauch) den Raum, den Duft des fertigen Produkts zu tragen, ohne mit eigenen Noten zu konkurrieren. Aus genau diesem Grund führt fast jedes Körperöl in unserem Sortiment Süßmandelöl unter den drei wichtigsten Trägerölen.
Allergie und Kennzeichnung von Lebensmittelallergenen
Die Mandel zählt zu den Schalenfrüchten, und Schalenfruchtallergien sind weit verbreitet. Kosmetisch entscheidend ist die Frage, ob Süßmandelöl jene Proteine enthält, die für diese Allergien verantwortlich sind. Die kurze Antwort: Kaltgepresstes Süßmandelöl enthält Spuren von Proteinen, im raffinierten Öl in Kosmetikqualität sind diese jedoch durch mechanische Filtration weitgehend entfernt. Dokumentierte allergische Reaktionen auf topisch aufgetragenes Süßmandelöl in Kosmetikqualität sind sehr selten. Sollten Sie an einer schweren Nussallergie mit Anaphylaxie-Risiko leiden, sprechen Sie vor der Anwendung eines Kosmetikums mit Süßmandelöl bitte mit Ihrem Allergologen; bei leichteren Empfindlichkeiten empfiehlt sich ein Verträglichkeitstest in der Armbeuge.