Warum ein Bienenprodukt überhaupt in die Kosmetik gehört
Honig besteht zu etwa 80 % aus Zuckern, 17 % Wasser und einem geringen Anteil an Enzymen, organischen Säuren, Aminosäuren, Vitaminen und Spurenmineralien. Die hypopharyngealen Enzyme der Biene (vor allem Glucoseoxidase) erzeugen beim Abbau der Zucker geringe Mengen an Wasserstoffperoxid - der Grund, weshalb Honig von Natur aus antibakteriell wirkt und in der altägyptischen, griechischen und levantinischen Heilkunde zur Wundversorgung eingesetzt wurde. Als kosmetischer Inhaltsstoff wirkt er feuchtigkeitsbindend (zieht Feuchtigkeit in die Haut), mild peelend (durch die natürlichen Säuren) und sanft antibakteriell.
Roh oder verarbeitet - der kosmetische Unterschied
Die meisten Supermarkthonige werden auf 70 Grad Celsius oder mehr erhitzt, damit sie flüssig bleiben und später kristallisieren. Dabei werden die temperaturempfindlichen Enzyme zerstört, die Honig seine kosmetischen und medizinischen Eigenschaften verleihen. Honig in Kosmetikqualität ist entweder roh (nie über etwa 40 Grad Celsius erhitzt) oder wird gezielt bei niedrigen Temperaturen verarbeitet, um die Enzymaktivität zu erhalten. Unser Lieferant ist eine Imkerei aus dem Bekaa-Tal, die kaltfiltert, aber nicht pasteurisiert; den Unterschied schmecken Sie - der Honig hat ein vielschichtiges Blütenprofil, das Supermarktware schlicht fehlt.