Was Parabene sind und warum sie umstritten sind
Parabene sind eine Familie von Konservierungsstoffen - Methylparaben, Propylparaben, Butylparaben, Ethylparaben und einige weitere -, die seit den 1920er Jahren in Kosmetika eingesetzt werden. Sie wirken bereits in sehr geringen Konzentrationen, sind günstig und über weite Temperaturbereiche stabil. Deshalb sind sie in EU-Kosmetik nach der Verordnung 1223/2009 in streng begrenzten Prozentsätzen weiterhin zugelassen. Umstritten ist ihre schwache, östrogenähnliche Wirkung in Laborstudien. Der wissenschaftliche Konsens in Europa lautet, dass Parabene in den erlaubten Mengen sicher sind; die Sorge der Verbraucher gilt der kumulativen Belastung durch viele Produkte in der täglichen Routine, die schwer zu beziffern ist. Viele Käuferinnen und Käufer von Naturkosmetik möchten sich diese Frage schlicht ersparen. Wir sind ein Shop, der genau das berücksichtigt.
Was wir stattdessen verwenden
Kalt gesiedete Seifenstücke konservieren sich praktisch selbst: Ihr hoher pH-Wert und der geringe Wassergehalt bieten Mikroorganismen kaum Lebensgrundlage. Für unsere wasserhaltigen Produkte - Hydrolate, Körpersprays, Cremes - setzen wir auf Phenoxyethanol in deutlich unter 1 %, Kaliumsorbat (derselbe Konservierungsstoff, der auch in Käse und Brot verwendet wird) und auf die natürliche Stabilität kaltgepresster Öle, die lichtgeschützt gelagert werden. Der Kompromiss: eine kürzere Haltbarkeit als bei parabenkonservierter Kosmetik. Unsere Produkte sind in der Regel auf zwölf bis achtzehn Monate ab Herstellung datiert. Lagern Sie sie geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung, verschließen Sie sie nach jedem Gebrauch sorgfältig - dann sind die auf dem Etikett angegebenen Daten konservativ gerechnet.